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Das Thema "Weltreligionen",
bzw. "Judentum" ist in unseren Richtlinien des
Religionsunterrichts Thema der Klassen 5- 7,
die Geschichte der Juden, die Judenverfolgung wird im
Geschichtsunterricht ab Klasse 8 thematisiert, der Nahostkonflikt
folgt im Politikunterricht ab Klasse 9/10.
Nachdem wir die
"Werkstatt Judentum Sek. I u. II" 2004 von Pfarrer Hansruedi
Helbling, Bolligen/ Schweiz, als Geschenk erhielten, war es
selbstverständlich, diese Werkstatt für deutsche
Schülerinnen und Schüler, insbesondere für die jüngeren Klassen
5-8 in Bocholter Schulen zu
überarbeiten.
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Die Werkstatt Judentum Sek. I (
Klassen 5-8 ) ist nun fertig!
Sie umfasst 35
Werkstattangebote und behandelt folgende Teilthemen:
- Das
Heilige Land Israel (11)
- In
der Synagoge (12)
- Jüdisch
sein- jüdisch leben (8)
- Jüdische
Feste (4)
Aufgabenart,
Sozialform, Zeitaufwand und Schwierigkeitsgrad sind zu jedem Angebot
angegeben
So können Schüler/innen je
nach ihren Interessen, Vorlieben der Zusammenarbeit und
Fähigkeiten ihre Angebote auswählen.
Da
ist die Auswahl natürlich nicht immer leicht.
Werkstattübersicht |


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In
Mittelpunkt der Werkstatt steht die Judaika:

Immer wieder werden Schülerinnen
und Schüler in den Werkstattangeboten aufgefordert, die Ausstellung der
sakralen, jüdischen Gegenstände anzuschauen, zu zeichnen oder sogar
anzufassen und auszuprobieren.

Andere Werkstattmaterialien liegen
natürlich auch bereit. Viele Bücher konnten wir aus der Werkstatt von
Pfarrer H. Helbling übernehmen.
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Das ist Judith.
Judith ist 14 Jahre alt und Jüdin. Sie lebt mit ihrer Familie
irgendwo in Deutschland, geht zur Schule und hat viele Freundinnen.
Sie erzählt den
Schüler/innen von ihrem Leben und von ihrem Glauben. Mit CD-Playern
hören die Schüler/innen an verschiedenen Stationen der Werkstatt,
was sie ihnen zu verschieden Bereichen des Judentum zu erzählen
hat.
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Zu
Beginn der Arbeit erhalten die Schüler/innen ein Werkstattheft mit
einem Arbeitspass, in dem sie die einzelnen
Werkstattangebote, die sie bearbeitet haben, kontrollieren und
ankreuzen, bis sie danach ihrer Lehrerin oder dem Lehrer die fertige
Arbeit vorlegen. Hier einige
Werkstattangebote: |
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Der jüdische
Festkreis
Hier haben
Schüler/innen die Möglichkeit, ihr Wissen über die jüdischen
Feste zu festigen und zu überprüfen.
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Jerusalem I
Mit diesem Würfelspiel
lernen Schüler/innen Jerusalem näher kennen. Viele Bildkarten
helfen dabei, sich diese Stadt noch besser vorzustellen.
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In der
Synagoge II
In einer
Werkstatt dürfen handwerkliche Aufgabe natürlich nicht fehlen,
Hier können Schüler/innen das Innere einer Synagoge ausmalen oder
gar basteln.
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Reise durch das
Heilige Land
Bei diesem Würfelspiel
lernen die Sch. bekannte Orte in Israel und der Hauptstadt
Jerusalem kennen.
Auf den Infokarten werden
alle Orte näher erklärt, so dass am Schluss ein Reisebericht
entstehen kann. |
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Früchte
und Gewürze aus Israel
Sch. lernen typische
israelische Früchte und Gewürze kennen, die sie riechen und
anfassen können. Auf Infokarten können sie sich
zusätzliche über einzelne Früchte informieren. Das Legespiel
fasst das Wissen zusammen und festigt es.
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Kippa
Warum nicht mal eine Kippa
basteln! Natürlich nach Vorlagen. Dieses Angebot ist besonders
beliebt. |
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Schabbat
Der Schabbat als höchster
Festtag im Judentum nimmt einen besonderen Platz in der Werkstatt
ein. Mit dem Legespiel wird er besonders gut verständlich. |
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Thora II
Gerne nehmen Schüler/innen
etwas mit nach Hause, um es den Eltern zu zeigen. Diese kleine
selbstgemachte Thora ist ein ganz besonders Andenken an die
"Werkstatt Judentum 5/6", die Schüler/innen sicherlich
lange aufbewahren.. |
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Wie Juden beten
Nachdem
Schüler/innen in der Ausstellung selbst den Tallit und die
Gebetsriemen anlegen konnten, wird in diesem Angebot die Art des
Betens von orthodoxen Juden noch mal wiederholt.
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Jüdische
Gemeinden in Deutschland
Sch. lesen über jüdische
Gemeinden in Deutschland und sehen auf einer Karte, welche Gemeinden
in der Nähe ihrer Heimatstadt liegen. Sie nehmen sogar telefonisch
Kontakt auf mit der jüdischen Gemeinde in Duisburg. Das
das möglich ist, dafür an dieser Stelle ein herzliches
Dankeschön! |
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Israelische
Musik
Israelische Musik darf
natürlich in einer "Werkstatt Judentum" nicht fehlen. Um
so mehr, wenn man in seiner Stadt eine Künstlerin hat, die selbst
zwei Jahre in Israel gelebt hat, hebräisch spricht und singt und
sogar eine CD mit 18 israelischen Liedern aufgenommen hat.
Schüler/innen hören an
dieser Station die Lieder und können mit einem Liederheft die Texte
in Deutsch lesen und verstehen.
Die CD ist ein Geschenk von B.
Oehmen. Herzlichen Dank! |
Die erste Klasse, die unsere
Werkstatt ausprobierte, war die GU - Klasse 7 der Hohe- Giethorst- Schule
unter der Leitung von Frau B. Stricker und Herrn J. Punzmann.
Die
zweite Klasse kam ebenfalls von der Hohe- Giethorst- Schule, Klasse 6b mit
ihrer Religionslehrerin H. Pauls und dem Klassenlehrer J. Bürger.
Für
die finanzielle Unterstützung der Gesellschaft
für Christlich- Jüdische Zusammenarbeit e.V. Westmünsterland
und der Volksbank
Bocholt möchten wir uns recht herzlich bedanken.
Weitere Bausteine zum Thema sind in
Vorbereitung:
- Geschichte
des Judentums
- Jüdische
Spuren in Bocholt
- Judentum
und Christentum
- Judentum
und Weltreligionen
Alle
Bausteine können individuell für jede Schulklasse zusammengestellt
werden.
Rufen
Sie uns an 02871/2393647 oder schreiben
Sie uns.
Interessante
Links:
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