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Fortbildung (
Schwerpunkt Deutsch )
Kreativer Umgang mit Jugendbüchern
Leseförderung ist eine wichtige
Aufgabe des Deutschunterrichts. Sie gelingt mithilfe von Kinder- und
Jugendbüchern um so eher, je mehr die Unterrichtsgestaltung auf die
individuelle Situation von Schülern/innen eingeht und je mehr Spielraum
er für die kreative Auseinandersetzung mit dem Inhalt des Buches
zulässt.
Sie werden an diesem Tag in einem
offenen Stationsverfahren viele Möglichkeiten des kreativen Umgangs mit
Jugendbüchern kennen lernen. An jeder Station warten konkrete Aufgaben
auf Sie. Zu allen Vorschlägen erhalten Sie ausreichend Kopievorlagen.
- Einführung und Wahl eine
Jugendbuches
- Arbeit im Stationsverfahren
"Kreativer Umgang mit Jugendbüchern"
- Zu
einem ausgewählten Buch selbst kreativ werden
- Abschlussrunde
Zu allen Anregungen erhalten Sie
Kopievorlagen. Zur Schreibkartei liegt eine CD für Sie bereit!.
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Der Lesefaden
ist eine Möglichkeit, ein Buch darzustellen. Beginnend mit dem
Cover reiht sich Karte an Karte mit verschiedenen Aspekten des
Buchen: der der Aufbau der Geschichte, die Personen im Buch,
Sprache, einzelne Kapitel, Probleme usw. Besonders eindrucksvoll
lässt sich so eine ganze Klasse mit vielen Büchern gestalten. |
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Wie wäre es mal
mit einem Leseflyer? In
DIN A3- Größe lässt er viel Platz für Bilder, schriftliche
Ausführungen, Rätsel, eben alles, was interessant und typisch für
ein Buch ist.
So entsteht ein ansprechender
Lesetipp für andere Schüler/innen, der sich schnell kopieren und
mitnehmen lässt. |
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Lesespiele entstehen
am besten in einer Gruppe nach dem Lesen und Besprechen eines
Buches. Schüler/innen sind da oft sehr einfallsreich. Es
entstehen Strategiespiele, einfache Wegespiele mit Fragekarten und
Ereigniskarten, aber auch Memorys oder Dominos. |
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Lassen Sie ein
Buch doch mal in einer Wandzeitung darstellen. Ausgestellt zu
mehreren Büchern ergeben Sie schnell eine Pausenausstellung im Flur
oder der Schulaula. Für die Besucher der Ausstellung kann man noch
ein Quiz oder eine Ralley vorbereiten, damit die Zeitungen auch
wirklich gelesen werden |
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Ein Lesekalender
als Geschenk kann das Buch ein ganzes Jahr über immer wieder in
Erinnerung bringen. Jede Mutter, jeder Vater freut sich
darüber. |
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Wichtig bei der
Lektüre von Büchern ist am Ende eine Präsentation. So kann ein
Buch auch Gestalt durch ein Leseleporello annehmen. Er lässt
sich beliebig lang fortsetzen für fleißige und einfallsreiche
Schüler/innen, aber auch auf nur 3-4 Seiten steht er bequem. |
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Lesehefte
und Lesetagebücher sind die gängigen Ergebnisse in
Leseprojekten, wobei das Lesetagebuch sicherlich eine intensivere
Auseinandersetzung mit einem Buch visualisiert. Lesetagebücher
eignen sich besonders ein Buch darzustellen, wenn es alle gemeinsam
gelesen hat. |
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Die Leserolle haben wir uns
aus der Grundschule abgeguckt. Eigentlich ist sie nichts anderes,
als das Aneinanderkleben der Aufgaben, die Schüler/innen auch bei
einen Lesetagebuch erhalten. |
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Das Leseportfolio
ist eine Fortführung des Lesetagebuchs. Schüler/innen sammeln
bestimmte Arbeiten aus einem Fundus, der ihnen von der Lehrperson
vorgegeben wird. Es dürfen auch ganz freie Arbeiten hinein. Wichtig
beim Portfolio ist die Reflektion über das Geschriebene und die
Auswahl der Arbeiten. |
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Wie wäre es mit
einer Lesekiste?
Da hinein kommt alles, was zum Buch gehört.
Das kann eine Haarspange sein oder eine Feder. Natürlich können
auch Briefe und Charakteristiken zu Personen hineingelegt werden.
Die Schachtel (Schuhkarton) wird von außen und innen dem Buch
entsprechend gestaltet. |
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Warum immer zu
einem Buch schreiben? In unserer Fortbildung werden Ihnen auch viele
Anregungen zu Aktivitäten gegeben. Zu offenen Leseprojekten
entsteht so im Nu ein kleines Programm zum Literaturabend mit Eltern
oder zu einem Literaturcafe am Nachmittag. |
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Freies Schreiben
zu Jugendbüchern ermöglichen verschiedene Schreikarteien,
die wir für alle Altersstufen zusammengetragen haben. So
gelingt jedes Leseheft oder Lesetagebuch, auch wenn jeder/jede in
der Klasse ein anderes Buch liest und andere Aufgaben wählt. |
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Wie man selbst Leseaufgaben
entwickelt, dazu geben wir Ihnen natürlich auch jede Menge Ideen! In
Anlehnung an Aufgaben der Pisa- Studie werden wir zu folgenden
Bereichen des Literaturunterrichts Aufgaben erarbeiten:
- Informationen ermitteln
- Informationen fixieren
- Mit Informationen und
Aussagen weiterarbeiten
- Texte reflektieren und
bewerten
- Texte identifikatorisch
lesen
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Anmeldungen zu dieser Fortbildung
telefonisch 02871/2393647 oder E-Mail
Einige Ideen haben wir im Unterricht
schon ausprobiert.
1. Lesehefte
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Besonders viel
Freude haben unsere Schüler/innen daran, ihre Lesehefte zu gestalten. |
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2. Lesekisten
Lesekisten machen
Schülern/innen besonders viel Spaß. Vorgestellt in der
eigenen oder
gar fremden Klasse können sie so richtig zeigen, wie kreativ sie waren
.
3. Lesetagebuch
Beispiel:
Damals war es Friedrich, Hans Peter
Richter
4. Das Buch zum Buch
zum Jugendbuch "Julie von
den Wölfen von Jean Craighead George
5. Lesespiele
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Unser
Tundraspiel zum Jugendroman "Julie von den Wölfen"
von Jean Craighead George
ist ein einfaches Wegespiel. Durch die Ereigniskarten wird die
Handlung des Buches nachgespielt, die Frage- Antwortkarten fragen
das Wissen über die Tundra, das Leben der Wölfe und die
Überlebensstrategien der Inuit ab. Schnell finden die
Schüler/innen heraus, wer das Buch intensiv gelesen hat und wer
nicht.
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An weiteren Arbeitsergebnisse
zum
kreativen Umgang mit Jugendbüchern sind wir sehr interessiert und
würden sie gerne an dieser Stelle veröffentlichen. Rufen Sie uns
an!
Tel. 02871/2393647 Wir kommen auch
in Ihre Klasse!

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