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Das Projekt im Unterricht
Diese Ausstellung
eignet sich für alle Schulformen und alle Altersstufen.
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Sie können die
Ausstellung zum Anlass nehmen in eine Unterrichtsreihe zum
Nationalsozialismus/Holocaust einzusteigen.
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Die Kinderbilder
werden das Wissen über die Judenverfolgung aber auch während
eines Unterrichtsvorhaben vertiefen.
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Zum
eindrucksvollen Abschluss einer Unterrichtsreihe wird diese
Ausstellung das schreckliche Geschehen deutscher Vergangenheit in einer sehr persönlich, kindlichen Konsequenz
den Schülern/innen vor Augen führen.
Zur Ausstellung gibt
es verschiedne Materialien, die Sie in der Lernwerkstatt ausleihen können:
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Werkstatt
"Theresienstadt in Arbeit! |
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Zeichne, was du
siehst
Zeichnungen eines Kindes aus
Theresienstadt/Terezin
Herausgegeben vom
Niedersächsischen Verein zur Förderung von Theresienstadt/Terezin
e.V.
Grußwort von Rita Süssmuth
Der Wallstein
Verlag zeigt in dem Bildband »Zeichne, was Du siehst«
eine Auswahl von 57 Zeichnungen aus Theresienstadt. Ergänzt werden
diese um 6 Bilder, die Helga Weissová unmittelbar nach der
Befreiung angefertigt hat und die in Auschwitz, Freiberg und
Mauthausen Erlebtes festhalten. Aus den nach der Befreiung
entstandenen Bildern ist alle Naivität verschwunden, die noch die
Kinderzeichnungen aus Theresienstadt gemildert hatte.
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Zeichne, was du siehst, Helga Weissová
Insel Verlag, Frankfurt/M / Leipzig 2001; Taschenbuch, ab 12 Jahre
Ebenso wie im oben angegebenen
Buch wird hier eine Auswahl von 57 Zeichnungen aus
Theresienstadt in einem Taschenbuch (8,50€) gezeigt |
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Begleitheft zu der
Ausstellung der Zeichnungen von Helga Weissová mit Beispielen für
die Einbindung in den Unterricht.
Herausgeber: Niedersächsischer Verein zur Förderung von
Theresienstadt e.V.
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Film
Bilder aus Theresienstadt/Terezin
Wallstein verlag 1999, Stephan
Dolezel
Der
Niedersächsische Verein zur Förderung von Theresienstadt/Terezin
e.V. hat in Zusammenarbeit mit dem
Wallstein
Verlag das Video
„Bilder aus Theresienstadt/Terezin“ veröffentlicht.
Im
Zentrum des Filmes steht die tschechische Malerin Helga Weissová
sowie deren Kinderzeichnungen. Weissová war zusammen mit ihren Eltern
nach Theresienstadt deportiert worden.
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„Das Ghettomuseum in
Theresienstadt“
Herausgeber Gedenkstätte Theresienstadt 1991 |
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Die 64 Seiten
starke farbige auf Glanzpapier gedruckte Broschüre gibt einen guten
Überblick über die Entstehung des Gestapogefängnisses Kleine
Festung und über die Lebensbedingungen der Häftlinge. Sie ist durch
die Gedenkstätte Theresienstadt zu beziehen.
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Vielleicht möchten Sie mit Ihrer Klasse
ein Jugendbuch zur Ausstellung lesen:
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Kathy Kacer
(Klassen 5-7)
Die Kinder aus Theresienstadt
Mit Zeichnungen von Helga Weissová
Zwei Jahre und zwei Monate musste Clara in dem Konzentrationslager
Theresienstadt verbringen. Aus ihrer Sicht als junges Mädchen
erzählt die Autorin Kathy Kacer die Erlebnisse im Ghetto.
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zum
Ausleihen!
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Hannelore
Brennner-Wonschick (Klassen 9/10)
Die Mädchen von Zimmer 28
Freundschaft, Hoffnung und Überleben in Theresienstadt
Mit zahlreichen Abbildungen
Droemer Verlag, 2004 München, ab 13 Jahre
Zwölf bis vierzehn Jahre alt waren die Mädchen, die von 1942 bis
1944 im Mädchenheim L 410 in dem „Vorzeige-Konzentrationslager“
Theresienstadt zusammenlebten: dreißig Quadratmeter für dreißig
Mädchen, das war das Zimmer 28. Basierend auf den Erinnerungen der
Überlebenden und auf vielen authentischen Zeugnissen, insbesondere
dem Tagebuch von Helge Pollak, erzählt die Autorin die Geschichte.
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Carlo Ross (Klassen 8-10)
Im Vorhof der Hölle
Deutscher Taschenbuch
Verlag,1994
1942 wird der 14-jährige Jude David Rosen nach Theresienstadt
gebracht. Dieses Lager, von den Nazis als »Vorzeige-KZ« konzipiert
um es der Presse und ausländischen Besuchern vorzuführen, wird von
seinen Bewohnern auch »Vorhof zur Hölle« genannt. Jeder hier weiß,
dass es aus Theresienstadt nur einen Weg gibt: in die
Vernichtungslager. David merkt schnell, dass hinter der künstlichen
Fassade der gleiche brutale Alltag von Terror und Angst herrscht, dem
die Juden in dieser Zeit überall ausgesetzt sind. Er hat nur ein
Ziel: Er will überleben.
zum
Ausleihen! |
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Ruth Elias hat in
diesem Buch nach Jahrzehnten des Schweigens die Geschichte ihres Überlebens
in Theresienstadt und Auschwitz erzählt.. Nach dem deutschen Einmarsch in ihre mährische Heimat als Jüdin
verfolgt, wird sie zunächst nach Theresienstadt deportiert, 1943 nach
Auschwitz, wo es nur ums nackte Überleben geht.
Sie kehrt zunächst in die Tschechoslowakei zurück und wandert 1949
nach Israel aus, wo sie in der Sharon-Ebene lebt.
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Ruth Klüger
verbrachte ihre Kindheit in Wien, wurde dann nach Theresienstadt, von
dort nach Auschwitz deportiert. Nach einer Selektion kam sie nach
Christiansstadt, einem Aussenlager von Groß-Rosen. Hier musste sie
Zwangsarbeit leisten. Nach der Befreiung lebte sie noch einige Monate
in Bayern, heute ist sie Germanistikprofessorin in den USA. In ihrem
Buch gibt sie Gespräche mit Deutschen wieder, die sie nach der
Befreiung führte.
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Inge Auerbacher (Klassen
5/6)
Ich bin ein Stern
Beltz & Gelberg Verlag, Weinheim 1996;
ab 9 Jahre
Inge Auerbacher erzählt von ihrer Kindheit und ihren Erfahrungen in
Theresienstadt.
Inge wird 1934 in Kippenheim, einem Dorf bei Stuttgart geboren; sie
ist das letzte jüdische Kind, das dort zur Welt kommt. Ihre ersten
Jahre sind sorglos. Nach der „Kristallnacht“ 1938 muss der Vater
sein Geschäft aufgeben, Inge darf nicht mehr in ihre Dorfschule,
sondern muss täglich in jüdische Schule nach Stuttgart. Sie erlebt
Anfeindungen. mehr...
in der Lernwerkstatt! |
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Eva Erben, die als
Kind jüdischer Eltern in Prag aufgewachsen ist, beschreibt in diesem
Buch ihr Leben, die glückliche Kindheit in Prag, die Deportation der
Familie im Jahr 1941 nach Theresienstadt, den Transport nach
Auschwitz. Sie überlebt die Konzentrationslager und auch den
Todesmarsch. Von tschechischen Bauern wird sie aufgenommen und
liebevoll gepflegt. mehr...
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Zu jedem Buch können
Sie unsere Schreibkarteien zu Jugendbüchern ausleihen. mehr...
Weitere Ideen zu Leseprojekten
erhalten Sie auf unserer CD mit vielen Materialien zum Ausdrucken. mehr...
Ist Ihnen das immer noch nicht
genug, können Sie gerne auch einen unserer Fortbildungsangebote zur
Leseförderung nutzen. mehr...
Weitere Literaturhinweise
für
Schüler:
-
Das Auschwitz Album. Die Geschichte eines
Transports. Hg. von Israel Gutman und Bella Gutterman. Yad Vashem. Walstein
Verlag, Götingen 2005.
-
Selma Meerbaum – Eisinger. Ich bin in
Sehnsucht eingehüllt. Gedichte. Hg. von Jürgen Serke. Hoffmann und Campe.
Hamburg 2005.
- Bedrich Fritta. Tommy. Yad Vashem. Jerusalem 1999.
- Zdislaw Jasko. Ich wollte in die Schule und kam ins KZ. Lamuv Verlag. Göttingen
2005.
- A Letter to the Stars. Briefe in den Himmel. Schüler schreiben
Geschichte. Verlag: Verein Lernen aus der Zeitgeschichte. Wien 2003.
www.LetterToTheStars.at
- Stéphane Bruchfeld. Paul A. Levine. Erzählt es euren Kindern. Der
Holocaust in Europa. Bertelsmann 2. Aufl. 2000.
- Barbara Rogasky. Der Holocaust. Ein Buch für junge Leser. Rowohlt.
Berlin 2. Aufl. 1999.
- Anita Lasker – Wallfisch. Ihr sollt die Wahrheit erben. Rororo. Hamburg
3. Aufl. 2001
- Menschen im Ghetto. Ruta Sakowska. Osnabrück. Fibre 1999
- Der König der Kinder Das Leben von Janusz Korczak. Betty Jean Lifton.
Klett Cotta. Stuttgart 1991
Filmempfehlungen:
-
Der Pianist
-
Schindlers Liste
-
Boulevard Bio: Interview mit Anita Lasker –
Wallfisch und ihrer Schwester
-
Der Tod und die Mädchen ( Dokumentation )
-
Die letzte Stufe
-
The Warsaw Ghetto 1940 – 1943

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