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| Bocholter Lernwerkstatt Sek. 1 | ||||||||||||
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Veranstaltungen Fortbildungen Deutsch Diagnose und individuelle Förderung bei Schwierigkeiten im Bereich "Richtig schreiben"
Kennen Sie diese Alltagssituationen? Sie geben einer fünften Klasse einen schriftlichen Arbeitsauftrag und wollen sehen, was Ihre Schüler/innen schreiben. Sobald Sie in die Nähe einiger Schüler/innen kommen, werden diese nervös, legen ihren Arm quer über das Heft, wollen Ihnen keinen Einblick gewähren. Sie schauen einer Schülerin über die Schulter, finden einen Fehler und sagen ihr, dass sie das entsprechende Wort falsch geschrieben hat. Sie stimmt Ihnen zu und korrigiert, indem sie es auf nun ganz andere Weise falsch schreibt. Sie haben sich einen Lernbereich in der Rechtschreibung vorgenommen. Bei der nächsten Textproduktion, die Sie zu korrigieren haben, merken Sie nichts von Ihren Anstrengungen. Und dann kommt auch noch der Mathe- oder Physiklehrer und beschwert sich, dass die Schüler/innen wirklich nichts können, nicht mal abschreiben. Und er tut, als seien Sie dafür verantwortlich, das abzustellen. So kann es auch gehen... „Mit Strategien geht alles leichter. Wenn man erst mal lernt, damit zu arbeiten, lernt man auch viel schneller und man macht auch keine Fehler mehr. " „Man kann mit Rechtschreibstrategien besser lernen als sonst. Es kommen einem auch schneller Ideen und Einfälle.“ „Ich bin jetzt besser geworden, als ich vorher war. In der Grundschule hatten wir zwar auch Strategien, aber wir haben sie nur mit einer Arbeit abgeschlossen und auch nur bei Arbeiten verwendet. " "Wir haben jetzt einen Strategienfächer. Der hilft mir, beim Schreiben an die Strategien zu denken. Ich darf ihn sogar während einer Klassenarbeit benutzen."
Die Antwort dafür ist offenbar in einem veränderten Rechtschreibunterricht zu suchen, der mit einer anderen Haltung an das Lernen herangeht. Entscheidend ist nicht mehr die "Kunst der Erklärens" von Rechtschreibregeln seitens des /der Lehrers/in. Vielmehr ist wichtig, den Schülern/innen Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie herausfinden können, wie ein Wort geschrieben wird. Kompetenzorientierter Rechtschreibunterricht heißt also Schüler/innen zu befähigen, dass sie selbst herausfinden, wie ein Wort geschrieben wird, dass sie auf diesem Weg ihr Handwerkszeug anwenden lernen. Dabei dürfen sie sich gegenseitig beraten, im Team forschen, Hilfsmittel benutzen, selbst kontrollieren, Schreibungen ausprobieren und selbst Strategien formulieren.
Die Schüler/innen und Schüler, die eine solche Arbeitsweise kennen gelernt haben, kommen zu einer durchweg positiven Einschätzung ihrer Ergebnisse. Bemerkenswert ist, dass sie für sich analysieren, was besser geworden ist und worauf sie den Fortschritt zurückführen.
Verlauf der Fortbildung Nach einem Kurzreferat zum Thema "Was ist kompetenzorientierter Rechtschreibunterricht?" arbeiten die Teilnehmer/innen in dieser Fortbildung an verschiedenen Stationen.
Nach der Besprechung der einzelnen Stationsarbeiten erhalten Sie sämtliche Kopiervorlagen der Fortbildung mit vielen weiteren Artikeln und Informationen auf einer CD. Wir laden Sie herzlich ein! Anmeldungen Tel.
02871/2393647 oder per
E-Mail
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